Siedlungswasserwirtschaft
Im städtischen Raum stellt Wasser eine komplexe Herausforderung mit vielen Akteuren dar. Das Konzept des integrierten Wasserressourcen-Managements setzt sich zunehmend durch. Es bietet ein Instrument zur ganzheitlichen Bewältigung der Herausforderungen, indem es die verschiedenen Akteure zusammen führt. Das Ziel ist der Schutz von Umwelt und Ressourcen bei gleichzeitiger Förderung von Wachstum und nachhaltiger Entwicklung zum Nutzen der Gesellschaft.
Die Konzentration auf den gesamten Wasserkreislauf mit seinen wechselseitigen Beziehungen ermöglicht die Entwicklung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft. Die Integration hilft dabei, die in der Vergangenheit vorherrschenden Barrieren einer hierarchischen, nach Sektoren organisierten Wasserwirtschaft zu überwinden.
Heute bedeutet Wasserwirtschaft zunehmend mehr als die bloße Wasserver- und Abwasserentsorgung. Der Schlüssel zur Zukunft und zur nachhaltigen Entwicklung liegt in der Interaktion.
Durch Ableitung von überschüssigem Wasser lassen sich bislang unterdimensionierte Entwässerungsanlagen auch weiterhin betreiben. Das überschüssige Wasser kann als künstlicher See für Erholungszwecke genutzt werden, einer Wiederverwendung zugeführt oder nach und nach ins Grundwasser abgeleitet werden. Somit werden Kläranlagen optimal entlastet.
Die Bestimmung der Probleme und der maßgeblichen Prozesse ist der erste Schritt in Richtung eines ganzheitlichen Ansatzes, der die Wechselbeziehungen verdeutlicht und so ein gezieltes Ansprechen der Probleme ermöglicht.
Technologien und Verfahren von DHI bieten die Werkzeuge für eine Auseinandersetzung mit dem gesamten Wasserkreislauf.